Schüleraustausch mit dem Collège du Val-de-Ruz in Neuchâtel

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Stufe 8

Allgemeiner Überblick unseres Schüleraustauschs
Ende Januar dieses Jahres fand der erste Teil unseres Schüleraustauschs mit dem Collège du Val-de-Ruz in Neuchâtel in der französischen Schweiz statt.
Unsere insgesamt neun Gastschüler/-innen kamen mit dem Zug am Bahnhof in Stein an und blieben insgesamt sieben Tage bei uns. Der zweite Teil des Austauschs fand Mitte März statt. Während beiden Teilen des Austauschs gab es verschiedene schulische Events, die Spaß machten und den Austausch schön gestalteten. Die Bindung zu unseren Austauschpartner/-innen wurde durch die gemeinsamen Aktivitäten gestärkt. Es ergaben sich tolle Freundschaften und wir konnten das wertvolle Sprachgefühl vertiefen, indem neuer Wortschatz gelernt wurde.


Erster Teil des Schüleraustauschs, Stufe 8, 2026
Am 24. Januar war es so weit: Unsere Gastschüler/-innen kamen an. Der Tag der Anreise war für uns alle sehr spannend, da wir uns wochenlang auf den Besuch gefreut und vorbereitet hatten. Die Aufregung beim Warten am Bahnhof war groß und als der Zug endlich ankam, freuten wir uns sehr. Nachdem jeder seinen Austauschpartner gefunden hatte, ging es direkt nach Hause. Doch während der Heimfahrt vom Bahnhof war es sehr still und wir waren noch etwas schüchtern.
Zu Beginn des Austauschs fühlte es sich komisch an, auf einmal nur noch Französisch, Englisch oder vereinfachtes Deutsch zu sprechen. Wir merkten schnell, dass Google Übersetzer unser bester Freund wurde. Mit der Zeit lernten wir alle neue Wörter und die Sprachverständigung wurde einfacher.
Während des Austauschs machten wir einen Ausflug nach Lörrach ins Impulsiv, wo wir gemeinsam Beachminton, Badminton und Soccer spielten oder eine Pause im gemütlichen Café mit leckeren Kleinigkeiten machten.
Bei unserem gemeinsamen Spieleabend mit selbst organisiertem leckerem Buffet haben wir sehr viel zusammen gespielt, Musik gehört und auch gemischte Freundesgruppen gebildet, wodurch wir uns besser kennenlernen konnten. Zum Abschluss unseres Spieleabends haben wir in der dunklen Schule Hide and Seek gespielt.
Während des Austauschs hatten wir auch die Möglichkeit gemeinsam die Säckinger Tradition, den "Wäldertag" zu erleben.


Zweiter Teil des Schüleraustauschs, Stufe 8, 2026
Am 14. März war es so weit: Wir neun Gastschüler sind endlich am Bahnhof in Stein abgefahren. Zuerst war es seltsam zu wissen, seine Familie eine Woche lang nicht zu sehen. Doch während der Zugfahrt haben wir in unseren Freundesgruppen gespielt und geredet, sodass man sich schnell sicher fühlte und kein Heimweh bekommen konnte.
Als wir endlich ankamen, war die Aufregung sehr groß und wir wurden direkt von unseren Gastfamilien abgeholt. Am Anfang waren alle recht still und es war etwas komisch, sich plötzlich wiederzusehen. Aber bald wurde man weniger schüchtern. Außerdem merkte man nach ein paar Tagen, dass man selbstsicherer Französisch sprach und sich mehr traute, zu reden.
Während des Austausches gab es verschiedene schulische Aktivitäten, jedoch machten wir auch private Ausflüge oder unternahmen etwas mit unseren Gastfamilien.
Direkt zu Beginn der Woche sind wir zusammen zum Bowling gegangen. Dort wurden gemischte Gruppen gebildet, damit wir uns besser kennenlernen konnten. Ebenfalls wurde als Abschluss von der Schule ein echt schöner Spieleabend mit Snacks, Musik, einer „Tobleronensuche“ und Kahoot organisiert.
Wir merkten auch schnell, dass der Familien- wie auch der Schul-Alltag dort ziemlich anders waren als bei uns. Es gab zum Beispiel andere Fächer wie Kochen. Was uns echt gewundert hat, war die Einstellung zum Lernen: Klassenarbeiten wurden ohne Trennwände und sogar mit offenem Schulbuch geschrieben; und im Matheunterricht durfte man Musik hören.
Bei der Abreise haben wir am Bahnhof noch zusammen Abschiedsfotos gemacht und ein TikTok gedreht. Es war ein richtig toller Austausch und Anfang Mai treffen wir uns privat sogar noch einmal mit unseren Austauschschülern.
Nach unseren Eindrücken empfehlen wir den Austausch eindeutig weiter. Wir sammelten tolle Erfahrungen, erlebten coole Events und lernten viele neue Sachen. Im Gesamten verbesserte sich durch das viele Französischsprechen unser Sprachgefühl und wir machten viele sprachliche Fortschritte.
Wenn ihr Lust darauf habt, könnt ihr in der 8. Stufe all das bei uns am Scheffel erleben!

Von Mia Huber (8a) und Isabelle Grambert (8a)


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