Abschied von den

Gästen aus Indien

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Am frühen Montagmorgen des 24. Oktobers hieß es schon wieder Abschied nehmen von den zwölf indischen Austauschschülern und ihren zwei Begleiterinnen.

Allen deutschen Gastfamilien war es ein Anliegen, ihren indischen Gast persönlich zum Zug zu fahren, der unsere indischen Gäste zum Flughafen Zürich brachte, von wo aus sie dann weiter in ihre Heimatstadt Mumbai flogen.

Schon der Ankunftstag der indischen Jugendlichen war vielversprechend: vom ersten Moment an gingen die Jugendlichen neugierig und offen aufeinander zu.

Nun liegen zehn ereignisreiche Tage hinter uns – Tage mit interessanten Begegnungen, aufschlussreichen Gesprächen, gemeinsamem Unterricht, Spielen und schönen Ausflügen, die allen viel Spaß machten. Nicht nur die indischen Gastschüler tauchten in eine ihnen unbekannte Welt ein, auch für die deutschen Austauschpartner gab es viel Neues in ihrer Heimatregion zu entdecken.

Viele interessante Details galt es bei einer Stadt-Rallye durch Bad Säckingen zu finden, nachdem der Trompeter interessante Details galt es bei einer Stadt-Rallye durch Bad Säckingen zu finden, nachdem der Trompeter höchstpersönlich der deutsch-indischen Gruppe die unglückliche Liebe zwischen Werner und Margarethe veranschaulicht hatte. Münsterkantor Herr Felix demonstrierte am Sonntagabend den interessierten Gästen und ihren Gastfamilien auf eindrückliche Weise die Klangvielfalt „seiner“ Orgel. Und nicht zuletzt wurden unsere Gäste auch ganz offiziell bei einem Empfang im Schloss von Bürgermeister Martin Weissbrodt begrüßt.

Einige Ausflüge führten in die weitere Umgebung. Eine Fahrt durch den schönen Schwarzwald zum Vogtsbauernhof in Gutach, wo die Schüler ihre eigene „Black Forest Clock“ gestalten konnten, wird den indischen Großstadtkindern wohl unvergesslich bleiben.

Auch die Schweiz war Ziel mehrerer Ausflüge: Basel, Luzern samt Bootsfahrt auf dem Vierwaldstätter See sowie das Forschungszentrum des Paul-Scherrer-Instituts in Villigen zeigten den deutschen und indischen Kindern verschiedenen Facetten unseres Nachbarlandes auf.

Auch die deutschen Gastfamilien boten ihrem indischen „Familienzuwachs“ einiges, von Burgerkundigungen im Elsass über Europapark Rust bis hin zu Schneeballschlachten in den Schweizer Alpen!

Wer die deutschen und indischen Jugendlichen in diesen 10 Tagen bebachtet hat, konnte mit Freude feststellen, dass Völkerverständigung im Kleinen funktioniert, wenn man offen ist für Neues, sich für eine andere Kultur und Mentalität interessiert und diese akzeptiert.

Übrigens gab es noch einen schönen und nicht zu unterschätzenden „Nebeneffekt“ des Besuchs der indischen Gastschüler: die englische Sprache wurde so ganz nebenbei aus der Enge des Klassenzimmers befreit und als wirkliches Kommunikationsmittel „entdeckt“.

Alles in allem können wir mit Freude sagen: der Einsatz hat sich gelohnt. Neue Freundschaften wurden geknüpft, und die deutschen Gastfamilien waren sich einig: sie empfanden die vergangenen 10 Tage als große Bereicherung.

Mit Spannung sehen wir unserem Gegenbesuch in Mumbai im kommenden Schuljahr entgegen.



Wir bedanken uns beim Freundeskreis des Scheffel-Gymnasiums für die Förderung und Unterstützung dieses Austausches.